Beim Schauen Erwischt: So viel “fremdes Publikum” haben unsere Smartphones

Nutzer:innen erachten ihre Smartphones als äußerst privat, doch in der Öffentlichkeit haben sie oft ein unerwartetes Publikum. Eine neue Studie von Samsung Electronics1 zeigt eine deutliche Diskrepanz auf: Während 48 % der Menschen glauben, dass ihre Smartphone-Nutzung in der Öffentlichkeit privat ist, geben 52 % an, dass es leicht ist, auf dem Bildschirm eines anderen mitzulesen.
Diese Wahrnehmungslücke führt zu einem Phänomen: dem „fremden Publikum“.
Wer ist das „fremde Publikum“?
Das „fremde Publikum“ besteht aus Menschen, die in der Öffentlichkeit auf den Bildschirm des Handys einer anderen Person schauen. Oft ungeplant und manchmal nicht einmal beabsichtigt.
Die Untersuchung zeigt:
- 56 % der Europäer:innen haben schonmal unabsichtlich auf das Handy einer fremden Person geschaut
- 24 % geben zu, dass sie schonmal absichtlich aus Neugier auf den Bildschirm einer anderen Person geschaut haben
- 49 % geben an, dass sie gespürt haben, wie jemand anderes auf ihren eigenen Bildschirm geschaut hat
Wie kommt es dazu?
Diese Momente treten am ehesten in gemeinschaftlich genutzten Umgebungen mit engem Kontakt auf. Laut 57 % der Befragten sind öffentliche Verkehrsmittel der häufigste Ort dafür.
Weitere alltägliche Szenarien sind:
- Warten in Warteschlangen (35 %)
- In Cafés, Bars oder Restaurants sitzen (13 %)
In diesen Situationen gehören flüchtige Blicke zum Alltag, und Handybildschirme in der Nähe geraten oft ins Blickfeld.
Was bekommt das fremde Publikum zu sehen?
Oft ist es persönlicher als erwartet. Jede dritte Europäer:in (33 %) gibt an, private Inhalte auf dem Handybildschirm einer fremden Person gesehen zu haben.
Zu den am häufigsten gesehenen Inhalten gehören:
- Persönliche Fotos oder die Fotogalerie (38 %)
- Videoanrufe, bei denen Gesichter oder Stimmen zu sehen sind (33 %)
- Private Nachrichten (29 %)
- Benachrichtigungen aus sozialen Medien (27 %)
- Online-Shopping (17 %)
- Inhalte von Dating-Apps (12 %)
- Bank- oder Finanzdaten (11 %)
Für viele sind dies kurze, flüchtige Momente – doch 27 % geben an, etwas gesehen zu haben, von dem sie das Gefühl hatten, es nicht sehen zu dürfen, was verdeutlicht, wie leicht private Inhalte öffentlich werden können.
Wie schützen Menschen ihre Handybildschirme in der Öffentlichkeit?
Da das Bewusstsein für das „zufällige Publikum“ wächst, nehmen viele Menschen kleine Änderungen daran vor, wie sie ihre Smartphones in der Öffentlichkeit nutzen. Die Untersuchung von Samsung Electronics zeigt, dass 38 % der Europäer:innen bestimmte Aktionen auf ihrem Gerät verzögert oder vermieden haben, wenn sie sich in öffentlichen Räumen befanden.
Zu den gängigen Anpassungen gehören:
- Online-Banking zu einem anderen Zeitpunkt erledigen (62 %)
- Die Eingabe von Passwörtern hinauszögern (49 %)
- Persönliche Nachrichten für später speichern (43 %)
Im Moment:
- 42 % legen ihr Handy beiseite
- 28 % machen wie gewohnt weiter
- 27 % der „zufälligen Zuschauer“ schauen weg
- 7 % der „zufälligen Zuschauer“ schauen weiterhin diskret zu
Nur 10 % würden das Thema direkt ansprechen, was darauf hindeutet, dass die meisten Menschen es als Teil des modernen Lebens akzeptieren, wenn andere ihren Bildschirm sehen, und sich still daran anpassen.
Können Smartphones mit einem integrierten Sichtschutz ausgestattet werden?
Da dieses Verhalten immer häufiger anzutreffen ist, passt sich das Design von Smartphones zunehmend der Nutzung im Alltag an. Das Samsung Galaxy S26 Ultra verfügt über die „Privacy Display“-Funktion2, die die Sichtbarkeit aus seitlichen Blickwinkeln verringert und einschränkt, was andere sehen können3 .
So erlangen Nutzer:innen die Kontrolle darüber zurück, was wann sichtbar ist.
Eine neue Normalität bei der Smartphone-Nutzung
In einer Welt, in der Smartphones überall genutzt werden, sind kurze Momente der Sichtbarkeit unvermeidlich – Was sich ändert, ist das Bewusstsein.
Europäer:innen werden sich zunehmend bewusster, wer sie beobachten könnte, und passen die Nutzung ihrer Geräte im öffentlichen Raum entsprechend an. Denn es ist nicht unwahrscheinlich, dass ein fremdes Publikum womöglich über die eigene Schulter schaut.
1 Von Censuswide durchgeführte Umfrage unter 11.000 Smartphone-Nutzern (jeweils 1.000 pro Markt) in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen, den Niederlanden und Belgien.
2 Muss in den Einstellungen manuell aktiviert werden, um zu funktionieren.
3 Außerhalb des optimalen Betrachtungswinkels kann es zu Veränderungen der Bildqualität kommen. Je nach Umgebung, Blickwinkel oder Displayhelligkeit, können bestimmte Inhalte dennoch für andere sichtbar sein. Beim Anzeigen sensibler Informationen ist Vorsicht geboten.
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