Das europäische Zuhause neu denken: Wie adaptive Technologie unser Leben verändert
Das typische europäische Zuhause ist reich an Geschichte, doch mit dem Wandel der Gesellschaft ändern sich auch die Erwartungen. Alternde Immobilien, steigende Energiekosten und demografische Veränderungen machen deutlich, dass viele bestehende Wohnräume nicht dafür gebaut wurden, wie Menschen heute leben.

Fox Al Rajim, Insights Manager im European Lifestyle Lab von Samsung, untersuchte kürzlich die Rolle von Samsung bei der Anpassung bestehender Wohnungen an das moderne Leben mithilfe künstlicher Intelligenz (AI).
Auf dem gesamten Kontinent lebt mittlerweile jeder vierte Erwachsene mit einer Beeinträchtigung, was rund 90 Millionen Menschen entspricht.[1] Da zugleich der Anteil, der über 65-Jährigen zunimmt [2], gewinnt die Modernisierung von Wohnraum zunehmend an Bedeutung. Viele Wohnungen sind derzeit nicht für diese vielfältigen Bedürfnisse ausgelegt, und der Neubau von Wohnraum ist rückläufig. Vor diesem Hintergrund ist adaptive Technologie wichtiger denn je.
„Die Menschen leben länger in ihren Wohnungen als früher, daher müssen diese Gebäude nun für viele verschiedene Lebensphasen geeignet sein“, sagt Fox. „Wir bemühen uns, den Alltag einfacher und intuitiver zu gestalten, da sich unsere Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern.“
Wohnungen für das echte Leben gestalten
AI verändert die Art und Weise, wie Menschen ihre Wohnungen nutzen. Anstatt sich an Geräte anzupassen, können Nutzer:innen zunehmend selbst die Bedingungen festlegen. Sprachsteuerung, personalisierte Einstellungen und automatisierte Funktionen werden Teil des Alltags, fördern die Unabhängigkeit und erleichtern die Bewältigung von Aufgaben.
Die Funktionen Voice Control und Auto Open Door von Samsung, die in Kühlschränken wie dem Family Hub zu finden sind, spiegeln diesen Wandel wider und wurden von Anfang an mit Blick auf Barrierefreiheit entwickelt.
Nachhaltigkeit ist ein weiterer Faktor, der europäische Haushalte prägt, insbesondere da viele Haushalte bestrebt sind, Energie effizienter zu nutzen und umweltbewusstere Entscheidungen zu treffen.
Daten des Samsung Lifestyle Lab Europe zeigen, dass 60 % der Menschen angeben, unter Energiekosten zu leiden, während fast die Hälfte (45 %) mit Wärmeverlusten in ihren Wohnungen zu kämpfen hat.[3]
„Glücklicherweise können neue AI-Verbesserungen den Verbraucher:innen helfen, ihren Energieverbrauch zu optimieren und die Effizienz mit sichtbaren Auswirkungen in Echtzeit zu steigern“, sagt Fox.
Die neuesten Waschmaschinen von Samsung verfügen über Funktionen wie Enhanced AI Wash+, wodurch sie bis zu 65 % energieeffizienter sind als die Anforderungen der europäischen Energieeffizienzklasse A. Die Waschmaschine erkennt dabei die Beladungsmenge und passt die Einstellungen für Wasser, Waschmittel und Waschprogramm entsprechend an– so können Haushalte ihren Energieverbrauch senken und ihre Kosten effektiver verwalten.[4]
Vom Smart Home zum adaptiven Zuhause
Auch die Zeit prägt, wie Menschen ihr Zuhause erleben.
Das moderne Leben ist hektisch, und die häuslichen Pflichten sind nach wie vor ungleich verteilt. Frauen in Europa verbringen immer noch deutlich mehr Zeit mit Hausarbeit als Männer, während Verbraucher: innen insgesamt jede Woche Stunden mit Routineaufgaben wie Wäschewaschen verbringen.[5]
Die Einstellung gegenüber AI ändert sich infolgedessen.
„Unsere Untersuchung ergab, dass 63 % der Menschen angeben, bereit zu sein, mehr AI-Technologie in ihren Haushalten einzusetzen[6]“, sagt Fox. „Für alle, denen die Zeit fehlt, ist der Einsatz von AI einfach die praktischste Lösung.“ Daraus entsteht eine neue Idee: das adaptive Zuhause. Im Gegensatz zu herkömmlichen Smart Homes, die auf voreingestellten Befehlen basieren, sind adaptive Häuser dynamisch. Sie lernen aus dem Verhalten, antizipieren Bedürfnisse und reagieren in Echtzeit, sei es durch die Anpassung des Energieverbrauchs, die Optimierung von Hausarbeiten oder die individuelle Anpassung der Interaktionen an die einzelnen Nutzer:innen.
„Die Rolle der AI besteht nicht darin, menschliche Entscheidungen zu ersetzen, sondern sie zu ergänzen“, sagt Fox. „Sie fungiert als Begleiterin im Haus, die lernt, unterstützt und sich gemeinsam mit seinen Bewohner:innen weiterentwickelt.“
Dieser Wandel ist in Europa besonders bedeutsam. Groß angelegte Renovierungen sind oft langwierig und teuer, während intelligente Technologien einen direkteren Weg zu Verbesserungen bieten. Durch die Einbindung digitaler Funktionen in bestehende Räume können Wohnungen barrierefreier, effizienter und reaktionsfähiger werden, ohne dass größere bauliche Veränderungen erforderlich sind.
In der Praxis ändern sich die Erwartungen an das Zuhause. Technologie wird zu einem Teil dessen, wie Wohnungen mit den alltäglichen Bedürfnissen Schritt halten, oft ohne, dass größere Veränderungen erforderlich sind.
Für Samsung liegt die Chance darin, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen: Technologien zu entwickeln, die nicht nur smart, sondern auch sinnvoll sind und das tägliche Leben auf intuitive, inklusive und nachhaltige Weise verbessern.
Denn letztendlich geht es bei der Zukunft des Zuhauses nicht nur um Innovation und intelligentere Technologie. Es geht darum, ein besseres Leben für alle zu ermöglichen.
[1] Rat der Europäischen Union (2026), Behinderung in der EU: Fakten und Zahlen (Infografik, die Eurostat-Statistiken zur EU-Bevölkerung ab 16 Jahren und Eurobarometer-Umfragedaten zu Diskriminierung zusammenfasst). https://www.consilium.europa.eu/en/infographics/disability-eu-facts-figures
[2] Eurostat. (2024) Grad der Beeinträchtigung (Einschränkung der Aktivität) nach Geschlecht, Alter und Einkommensquintil. https://ec.europa.eu/eurostat
[3] Samsung (2024), Lifestyle Lab Europe: Europäische Quant-Studie zum Wohnumfeld (EU9, 4. Quartal 2024, n=4.583).
[4] Basierend auf internen Tests von Samsung. Der Energieverbrauch des Modells WF90H/24 (9 kg) erreicht einen EEI von 18,2 (18,2 kWh / 100 Zyklen), was im Vergleich zum Mindestschwellenwert für Klasse A (EEI 52 für 9-kg-Modelle) gemäß der Verordnung (EU) Nr. 2019/2014 eine Energieeffizienzsteigerung von bis zu 65 % bedeutet. Die Ergebnisse können je nach Nutzungsumgebung variieren. Energieeffizienzklassen wurden mit dem Programm „Eco 40–60“ getestet.
[5] Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen (2021), Bericht zum Gleichstellungsindex 2021: Bereich Zeit – Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Hausarbeit, die sich bereits in der Kindheit verfestigen. https://eige.europa.eu/publications-resources/toolkits-guides/gender-equality-index-2021-report/gender-differences-household-chores
[6] SmartLab (2025), von Samsung in Auftrag gegebene Studie „AI Home“ (Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Südkorea, August 2025, n=1.212).
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