Von 253 Gramm auf 201 Gramm: Die Technik hinter dem weltweit leichtesten Foldable-Smartphone im Buchformat

14/09/2026
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Seit der Einführung des ersten Galaxy Fold mit einem Gewicht von 276 Gramm im Jahr 2019 hat Samsung Electronics die Möglichkeiten von faltbaren Smartphones kontinuierlich erweitert und mit jeder Generation das Design von Scharnier und Display sowie die Haltbarkeit und Benutzerfreundlichkeit verbessert.

Das Samsung Galaxy Z Fold8 ist mit 201 Gramm das derzeit leichteste Foldable am Markt.

 

Während sich diese Technologien weiterentwickelten, konzentrierte sich Samsung auf eine weitere Herausforderung: ein faltbares Smartphone mit großem Bildschirm so zu gestalten, dass es im Alltag leichter zu transportieren ist, ohne dabei die Erfahrungen zu beeinträchtigen, die diesen Formfaktor so einzigartig machen.

 

Das Ergebnis dieses Bestrebens war das Galaxy Z Fold5 mit einem Gewicht von 253 Gramm, und beim Galaxy Z Fold6 wurde das Gewicht weiter auf 239 Gramm reduziert.

 

Mit dem Galaxy Z Fold7 wurde ein noch ehrgeizigeres Ziel verfolgt: „Könnte ein faltbares Smartphone leichter sein als ein klassisches Flagship-Smartphone im Bar-Design?“

 

Zu dieser Zeit wog das Galaxy S25 Ultra – eines der Flagship-Smartphones von Samsung im Bar-Design – 218 Gramm. Das Entwicklungsteam setzte sich für das Galaxy Z Fold7 ein noch leichteres Ziel: 215 Gramm.

 

Das Galaxy Z Fold7 erreichte dieses Ziel mit 215 Gramm. Aufbauend auf jahrelanger Innovation im Bereich der Foldable-Smartphones kombiniert das Galaxy Z Fold8 einen neuen Formfaktor mit Fortschritten bei Kerntechnologien, Materialien und der internen Architektur und wiegt damit nur 201 Gramm – 52 Gramm weniger als das Galaxy Z Fold5. Mit 201 Gramm ist das Galaxy Z Fold8 das weltweit leichteste Foldable-Smartphone im Buchformat[1].

 

Die Samsung Galaxy Z Fold-Serie von 2019 bis 2026.

 

Doch die Verbraucher:innen erwarteten mehr als nur ein leichteres Foldable

 

Eine YouGov-Umfrage aus dem Jahr 2024[2] ergab, dass ein sperriges oder schweres Design für Verbraucher:innen, die keinen Kauf eines Falt-Smartphones planten, weiterhin ein Problem darstellte, während Akkulaufzeit, Haltbarkeit und Displayqualität für diejenigen, die einen Kauf in Erwägung zogen, oberste Priorität hatten.

 

Diese Erkenntnis prägte ein zentrales Entwicklungsziel für Samsung: Foldables dünner und leichter zu machen und gleichzeitig die Kernfunktionen beizubehalten, die Nutzer:innen am meisten schätzen.

 

Akkulaufzeit, Kameraleistung, Wärmemanagement und Langlebigkeit mussten weiterhin verbessert werden. Das ließ sich nicht durch die Änderung einer einzelnen Komponente erreichen. Die Ingenieure von Samsung mussten das gesamte Gerät neu konzipieren – indem sie grundlegende Technologien für faltbare Geräte weiterentwickelten, neue Materialien einführten und Hunderte von Komponenten und Bauteilen bis auf den Bruchteil eines Gramms genau überarbeiteten.

 

Von 253 Gramm auf 201 Gramm. Drei technische Innovationen haben diese Veränderung ermöglicht.

 

Je dünner und leichter ein Foldable wird, desto präziser muss die Technik werden

 

Ein Foldable dünner und leichter zu machen, bringt eine Reihe neuer technischer Herausforderungen mit sich. Die Schichten im Inneren des Displays müssen dünner werden und gleichzeitig Samsungs Anforderungen an Haltbarkeit und Zuverlässigkeit erfüllen. Die Metallplatte, die das Display stützt, muss auch bei geringerer Dicke absolut eben bleiben. Darüber hinaus muss das Scharnier die Kräfte aufnehmen, die bei jedem Auf- und Zusammenklappen des Geräts entstehen, und gleichzeitig an die Größe und Struktur des jeweiligen Produkts angepasst sein.

 

Über mehrere Produktgenerationen hinweg hat Samsung die Display-Schichten, die ultradünne Präzisionsbearbeitung von Metall sowie die Scharniertechnologien, die für seine faltbaren Geräte von zentraler Bedeutung sind, kontinuierlich weiterentwickelt.

 

Ein Beispiel hierfür ist Flex Titanium. Die Displays des Galaxy Z Fold8 und des Galaxy Z Fold8 Ultra nutzen die Flex-Titanium-Technologie mit einer Titanlegierungsfolie, die speziell für die Struktur des faltbaren Displays entwickelt wurde. Die Folie ist nur zehn Mikrometer dick – etwa ein Drittel der Breite eines menschlichen Haares. Material und Struktur sorgen gemeinsam dafür, dass die Leistung bei dieser extremen Dünne erhalten bleibt.

 

Die Metallplatte, die das Display stützt, stellt eine andere Herausforderung dar. Einige Metallplatten werden auf eine Dicke von etwa 0,2 Millimetern bearbeitet, wobei die dünnsten Abschnitte 0,15 Millimeter erreichen. Bei dieser Dicke reicht es nicht aus, das Metall einfach nur dünner zu machen. Dünnes Metall kann sich während der Bearbeitung leichter verbiegen oder verziehen, und schon eine geringe Formänderung kann die Montagepräzision oder die Oberflächenqualität des Displays beeinträchtigen.

 

Entscheidend ist die Fähigkeit, ultradünnes Metall mit einer Dicke von etwa 0,2 Millimetern zu bearbeiten und dabei stets die erforderliche Form und Ebenheit zu gewährleisten. Samsung optimierte die Fertigungsabfolge, die Werkzeuge, die Kühlbedingungen und die Prozessparameter und unterteilte den Prozess in mehrere Stufen, um die Präzision zu gewährleisten.

 

Das Scharnier erfordert das gleiche Maß an Sorgfalt. Es dient nicht nur dem einfachen Öffnen und Schließen des Smartphones, sondern muss auch die durch wiederholtes Auf- und Zuklappen entstehenden Kräfte auf das gesamte Gerät verteilen und dabei die strukturelle Stabilität gewährleisten.

 

Diese Anforderungen variieren je nach Produktgröße und Architektur. Samsung entwickelt das Scharnier für jeden Formfaktor individuell und wägt dabei sorgfältig Lastverteilung, Festigkeit, Haltbarkeit, Innenraum und Gewicht ab, anstatt es einfach von einer Generation zur nächsten zu verkleinern.

 

Die Entwicklung eines dünneren und leichteren Foldables erfordert mehr als nur die Verkleinerung einzelner Teile. Es erfordert eine höhere Präzision bei der Bearbeitung der Materialien, beim Umgang mit Kräften und bei der Konstruktion der Strukturen auf begrenztem Raum.

 

Leichter, aber robust – angefangen bei den Materialien

 

Der zweite Bereich ist die Materialinnovation. Verschiedene Teile eines Foldables haben sehr unterschiedliche Aufgaben. Manche erfordern hohe Steifigkeit, manche müssen wiederholten Bewegungen standhalten und andere müssen Wärme effizient ableiten. Samsung wählt und entwickelt Materialien speziell für diese Anforderungen aus und sorgt so für die jeweils erforderliche Leistung bei gleichzeitiger Optimierung von Gewicht und Platzbedarf.

 

Beim Galaxy Z Fold8 und beim Galaxy Z Fold8 Ultra kommt bei Flex Titanium eine Folie aus einer Titanlegierung zum Einsatz, um die Struktur des faltbaren Displays zu stützen. Für die Außenseite verwendet Samsung Advanced Armor Aluminum, das die für einen dünnen und leichten Rahmen erforderliche Festigkeit und Haltbarkeit gewährleistet.

 

Auch beim Wärmemanagement spielen die Materialien eine wichtige Rolle. Je dünner ein Gerät wird, desto weniger Platz steht für die Ableitung der im Inneren erzeugten Wärme zur Verfügung. Samsung verwendet Graphit mit verbesserter Wärmeleitfähigkeit und passt die gesamte Wärmemanagementstruktur an die Größe und die Leistungsanforderungen des jeweiligen Produkts an. Beim Galaxy Z Fold8 Ultra, das ähnliche Gesamtabmessungen wie das Galaxy Z Fold7 aufweist, wurde das Volumen der Graphit-Wärmeableitungsschicht um etwa 7 % erhöht, um die verbesserte Leistung zu unterstützen.

 

Samsung setzt zudem im hinteren Bereich des Geräts Clad Metal ein. Durch die Kombination der Eigenschaften verschiedener Metalle trägt das Material zur Gewichtsreduzierung bei und bietet gleichzeitig die erforderliche Wärmeleistung innerhalb einer dünnen Struktur.

 

 

Bei der Materialinnovation geht es daher nicht nur darum, leichtere Optionen zu wählen, sondern das richtige Material am richtigen Ort einzusetzen, um die für jedes Bauteil erforderliche Leistung bei geringerem Gewicht und Platzbedarf zu erzielen.

 

Ein erneuter Blick auf das gesamte Gerät – bis auf 0,001 Gramm

 

Mit Kerntechnologien und neuen Materialien allein lässt sich nur begrenzt viel erreichen. Bei einem Foldable, das bereits mit hochintegrierten Komponenten vollgepackt ist, bedeutet die Suche nach den nächsten paar Gramm, fast alles im Inneren des Geräts noch einmal unter die Lupe zu nehmen.

 

Die Ingenieur:innen von Samsung haben rund 270 Komponenten und mehr als 180 Arten von Zusatzteilen überprüft. Dies reichte vom Display über das Scharnier und die Kameras bis hin zu Leiterplatten, Antennen, Halterungen, Klebebändern und Befestigungselementen. Die Präzision reichte bis hin zu Reduzierungen um 0,1 Gramm und 0,1 Millimeter, bei einigen Zusatzteilen sogar um nur 0,001 Gramm.

 

Die Leiterplatte (PCB) wurde neu gestaltet, um unnötige Schaltkreise zu entfernen, die Anordnung der Bauteile zu verbessern und die Grundfläche zu minimieren.

 

Auch die MFC-Antenne (Magnetic Flux Channel) wurde neu konzipiert, um unnötige Überlappungen und Interferenzen mit umliegenden Bauteilen zu reduzieren, wodurch der begrenzte Innenraum effizienter genutzt werden konnte.

 

Jedes noch so kleine Zusatzteil wurde unter die Lupe genommen. Von den zuvor verwendeten mehr als 180 Typen wurden etwa 15 gestrichen. Anschließend überprüften die Ingenieur:innen die verbleibenden 170 Typen, reduzierten überdimensionierte Bereiche, verfeinerten die Formen und optimierten die Abmessungen. Wo immer möglich, wurden mehrere Teile zu einer einzigen Struktur zusammengefasst. In einigen Fällen beliefen sich die Einsparungen auf so geringe Beträge wie 0,001 Gramm.

 

Jede Änderung erscheint für sich genommen geringfügig, doch über das gesamte Gerät hinweg summieren sich Bruchteile eines Gramms zu Zehntelgramm und schließlich zu ganzen Gramm.

Die Gewichtsersparnis bei einem fertigen Gerät ist das Ergebnis hunderter kleiner technischer Entscheidungen.

 

Noch einmal 6 Gramm einsparen, um Platz für mehr zu schaffen

 

Das Ziel war es, das durch die technische Entwicklung gewonnene Gewicht und den gewonnenen Platz in Funktionen zu investieren, die die Nutzer:innen tatsächlich nutzen – darunter der Akku, die Kameras und das Kühlsystem. Das Galaxy Z Fold8 Ultra ist ein weiteres Beispiel dafür, wie dieser Ansatz umgesetzt werden kann.

 

Das Galaxy Z Fold8 Ultra und das Galaxy Z Fold7 haben ähnliche Gesamtabmessungen und wiegen beide 215 Gramm. Bei gleichem Gewicht erhöht das Galaxy Z Fold8 Ultra jedoch die Akkukapazität von 4.400 mAh auf 5.000 mAh[3]. Dieser größere Akku brachte eine eigene Herausforderung mit sich: Der Akku selbst fügte etwa 6 Gramm hinzu.

 

Das Entwicklungsteam stand also vor einer neuen Frage: „Wo könnten wir diese 6 Gramm wieder einsparen?“

 

Es gab keine einzelne Komponente, die die Antwort liefern konnte. Stattdessen wandten die Ingenieur:innen denselben systematischen Ansatz auf das gesamte Gerät an – von Materialien und Strukturen über Schaltungslayouts und die Anordnung der Bauteile bis hin zu den kleinsten Hilfsteilen – und identifizierten so Gewichtseinsparungen bei allen Komponenten.

 

Diese Strategie erstreckte sich auch auf die Optimierung des Innenraums. Durch die Reduzierung unnötiger Überlappungen zwischen Display, Schaltkreisen, Antennen und umgebenden Komponenten sowie durch die Verbesserung der Verpackungs-Effizienz schuf Samsung Platz für einen größeren Akku und verbesserte Wärmeableitungs- und Kamerasysteme.

 

Dadurch verfügt das Galaxy Z Fold8 Ultra über einen 5.000-mAh-Akku[4] und gleichzeitig über eine um etwa 7 % größere Graphit-Wärmeableitungsschicht im Vergleich zum Galaxy Z Fold7 mit ähnlicher Größe.

 

Das Galaxy Z Fold8 Ultra verfügt über eine 200-MP-Hauptkamera und führt die erste 50-MP-Ultraweitwinkelkamera bei einem Galaxy Z Fold-Gerät ein.

 

Bei Samsungs Ansatz für ein dünneres und leichteres Foldable-Smartphone geht es daher nicht darum, Funktionen zu streichen. Vielmehr geht es darum, die durch Gewichts- und Platzersparnis gewonnenen Ressourcen auf die Flaggschiff-Erlebnisse zu konzentrieren, die Nutzer:innen am meisten schätzen.

 

Von 253 Gramm auf 201 Gramm: Der Gewichtsstandard für Foldable-Smartphones neu definiert

 

Die Entwicklung begann 2019 mit dem ersten Galaxy Fold, das 276 Gramm wog. Über acht Generationen hinweg hat Samsung die Technologien, Materialien und die interne Architektur hinter dem Falt-Erlebnis kontinuierlich weiterentwickelt.

 

In den letzten Generationen hat sich dieser Trend beschleunigt – von 253 Gramm beim Galaxy Z Fold5 auf 201 Gramm beim Galaxy Z Fold8. Doch es geht nicht nur um Gewichtsreduzierung. Das Ziel von Samsung war es, ein faltbares Großbild-Smartphone tragbarer zu machen, ohne dabei auf die Eigenschaften zu verzichten, die Nutzer:innen von einem Flagship-Smartphone erwarten.

 

Das Gewicht und der Platz, die durch Fortschritte bei Kerntechnologien, Materialien und dem Design der Komponenten eingespart wurden, flossen zurück in den Akku, die Kameras, das Kühlsystem und andere Flaghip-Funktionen, die Nutzer:innen am meisten schätzen.

 

Von 253 Gramm auf 201 Gramm.

 

Kein einzelnes Material und keine einzelne Komponente hat diese Veränderung ermöglicht. Acht Generationen der Entwicklungsarbeit haben dies ermöglicht: Durch die Weiterentwicklung von Kerntechnologien, die Einführung neuer Materialien und die Neugestaltung des gesamten Geräts wurde das Galaxy Z Fold leichter zu transportieren, ohne das Flagship-Erlebnis zu beeinträchtigen.

 

Galaxy Z Fold-Serie: Eine Reise zu mehr Schlankheit und Leichtigkeit in Zahlen

-52 g
Das Galaxy Z Fold8 ist 52 g leichter als das Galaxy Z Fold5.

1/3, 0,2 mm
Die in Flex Titanium verwendete Titanlegierungsfolie ist etwa ein Drittel so breit wie ein menschliches Haar, während die ultradünnen Metallstrukturen, die das Display stützen, präzise auf etwa 0,2 mm gefertigt sind.

~270 / 180+ / 0,001 g
Samsung hat rund 270 Komponenten und mehr als 180 Arten von Zusatzteilen erneut unter die Lupe genommen und einige davon auf bis zu 0,001 g optimiert.

5.000 mAh[5] / +~7 % / 200 MP + 50 MP
Das Galaxy Z Fold8 Ultra verfügt über einen 5.000-mAh-Akku, ein um ca. 7 % größeres Graphit-Wärmeableitungsvolumen sowie eine 200-MP-Hauptkamera mit einer 50-MP-Ultraweitwinkelkamera.

 

[1] Basierend auf internen Untersuchungen vom 22. Juli 2026, bei denen weltweit im Handel erhältliche, im Buchformat faltbare Smartphones verglichen wurden. Das genaue Gewicht kann je nach Modell, Konfiguration und Herstellungsverfahren variieren. Das Gewicht wurde ohne Schutzhüllen oder Zubehör gemessen.
[2] Quelle: YouGov plc, 2024, © Alle Rechte vorbehalten
[3] Die mAh-Angabe bezieht sich auf den typischen Wert der Akkukapazität, der unter Laborbedingungen ermittelt wurde. Die nach der einschlägigen Norm IEC 61960 ermittelte (Mindest-)Kapazität beläuft sich auf einen geringeren Wert. Die tatsächliche Akkulaufzeit kann je nach Netzwerkumgebung, Nutzerverhalten und anderen Faktoren variieren
[4] Typischer Wert, getestet unter Laborbedingungen durch ein unabhängiges Institut. Der typische Wert ist der geschätzte Durchschnittswert unter Berücksichtigung der Abweichungen in der Akkukapazität der gemäß der Norm IEC 61960 getesteten Akku-Proben. Die Nennkapazität des Galaxy Z Fold8 Ultra beträgt 4854 mAh.
[5] Typischer Wert, getestet unter Laborbedingungen durch ein unabhängiges Institut. Der typische Wert ist der geschätzte Durchschnittswert unter Berücksichtigung der Abweichungen in der Akkukapazität der gemäß der Norm IEC 61960 getesteten Akku-Proben. Die Nennkapazität des Galaxy Z Fold8 Ultra beträgt 4854 mAh.

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