Von Aufforstungsdrohnen über Fair Play Apps bis hin zu Powerpedals: Die Finalprojekte von Solve for Tomorrow 2026

25/06/2026
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Mit „Samsung Solve for Tomorrow“ unterstützt Samsung weltweit junge Menschen dabei, mit Technologie, Kreativität und Teamarbeit Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. In Österreich arbeiten Schüler:innen aus Mittelschulen im Rahmen des Programms ein Schuljahr lang an eigenen Innovationsprojekten rund um Nachhaltigkeit, Sport und Technologie. Beim Pitching Day 2026 präsentieren nun sechs Finalklassen ihre Projekte vor einer Fachjury aus Bildung, Wirtschaft und Technologie. Neben Dario Casari, Präsident von Samsung Österreich und Samsung Schweiz, war auch Staatssekretär für Digitalisierung Alexander Pröll bei der Präsentation der Projekte dabei.

 

 

Von fairen Teamaufstellungen im Turnunterricht über selbst programmierte Microbits bis hin zu Drohnen für die Wiederaufforstung schwer zugänglicher Gebiete zeigen die Projekte die Bandbreite innovativer Lösungsansätze aus dem Klassenzimmer.

 

v.l.n.r.: Alexander Pröll, Staatssekretär für Digitalisierung und Dario Casari, Präsident von Samsung Österreich und Samsung Schweiz.

 

„‚Solve for Tomorrow’ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie junge Menschen ermutigt werden, ihre Ideen einzubringen und aktiv an Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu arbeiten. Was wir hier sehen, ist gelebte Digitalisierung: technologiegestützte Innovation, gepaart mit sozialer Verantwortung. Genau solche Initiativen braucht es, um Talente zu fördern und eine widerstandsfähige, zukunftsfitte Gesellschaft zu gestalten. Mein Dank gilt allen, die dieses Projekt möglich machen – allen voran Samsung, den engagierten Lehrerinnen und Lehrern, den Jurymitgliedern und Mentorinnen und Mentoren sowie den Schülerinnen und Schülern, die hier mit viel Herzblut großartige Ideen auf die Bühne bringen”, sagt Alexander Pröll, Staatssekretär für Digitalisierung.

 

 

Ein Schuljahr voller Ideen

 

Dieses Jahr nahmen 42 Schulklassen mit rund 700 Schüler und 42 Lehrpersonen am diesjährigen Programm teil. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur technisches Know-how und MINT Kompetenzen, sondern auch Kreativität, Teamarbeit und unternehmerisches Denken. Bewertet werden insbesondere Kreativität, technische Umsetzung, gesellschaftliche Relevanz und Umsetzbarkeit.

 

Der Innovationsprozess startete im Herbst 2025 mit der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen und der Analyse relevanter Problemstellungen. Im nächsten Schritt entwickelten die Schüler:innen im „Solve for Tomorrow Lab“ erste Lösungsansätze weiter. Unterstützt wurden sie dabei von Bildungsexpert:innen sowie Samsung Markenbotschafter Dominic Thiem. Als ehemaliger Tennisspieler, Investor, Unternehmer und Thought Leader mit starkem Fokus auf nachhaltige Energie, Gesundheit und Sport brachte er seine Erfahrungen in drei interaktive Workshops rund um Bildung, Sport, Technologie und Inklusion ein.

 

 

Pitching Day 2026

 

In den vergangenen Monaten haben die Schüler:innen ihre Ideen schrittweise weiterentwickelt und daraus konkrete Prototypen entstehen lassen. Diese präsentieren sie nun beim Pitching Day am 24. Juni vor einer Fachjury.

 

„Junge Menschen sehen viele Herausforderungen aus einer völlig neuen Perspektive. Genau das macht ihre Ideen so spannend. Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Kreativität, Engagement und technischem Verständnis die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihre Projekte herangehen“, sagt Dario Casari, Präsident von Samsung Österreich und Samsung Schweiz.

 

Im Anschluss an die Präsentationen beriet die Fachjury über die eingereichten Projekte. Zur Jury zählten aus Anna Gawin, (CEO DaVinci Lab), Petra Huber (Generalsekretärin, Paralympisches Committee), Edith Hülber (Bildungsdirektion Wien) sowie Julian Richter (Founder, wirkt.). Am Nachmittag wurde schließlich das Siegerprojekt gekürt.

 

v.l.n.r.: Marvin Peters (Director Mobile, Samsung Österreich) und Mitglieder der Fachjury Petra Huber (Generalsekretärin, Paralympisches Committee), Edith Hülber (Bildungsdirektion Wien), Julian Richter (Founder, wirkt.), Anna Gawin (CEO DaVinci Lab).

 

Die Finalprojekte

 

Für das Finale wurden sechs Schulklassen mit besonders überzeugenden Projekten ausgewählt:

 

  • 3e der WMS Anton Kriegergasse, Wien (Mentor: Dario Casari)

Die Klasse setzt mit „Alte Stoffe neu gedacht“ auf nachhaltige Materialnutzung und verwandelt ausgediente Jeans in neue Produkte wie Sonnenliegen und Alltagsgegenstände.

     

  • 4a der Europa Sportmittelschule Mödling, Niederösterreich (Mentor: Andreas Gamauf)

Mit der App „Sportifi“ werden Teams im Sportunterricht auf Basis individueller Stärken automatisch zusammengestellt, um Fairness und Ausgleich im Spiel zu fördern.

     

  • 3b der MSi Wiesberggasse, Wien (Mentor: Dominic Thiem / SFT Lab)

Die Schüler machen den Energieverbrauch von Künstlicher Intelligenz sichtbar und setzen dabei auf selbst programmierte Microbits und Muskelkraft als Energiequelle.

     

  • 3b der GTMS Barbara Prammer, Wien (Mentor: Michael Hinterwirth Haider)

Das Projekt „Powerpedal“ verbindet Bewegung mit Energiegewinnung und zeigt, wie Konzentration und nachhaltige Stromerzeugung kombiniert werden können.

     

  • 3a der Sportmittelschule Wiener Neustadt, Niederösterreich (Mentor: Dominic Thiem / SFT Lab)

Durch digitale Erklärvideos sollen Lehrkräfte unterstützt und der Papierverbrauch im Unterricht reduziert werden.

     

  • 3a der MS Zams Schönwies, Tirol (Mentorin: Sandra Miksche)

Mit dem „Seedcopter“ entwickelt die Klasse Drohnen zur Aufforstung schwer zugänglicher Gebiete und setzt damit einen Fokus auf Klimaschutz und Bodenschutz.

 

 

Als Siegerprojekt von „Solve for Tomorrow“ 2026 wurde die 3b der Wiesberggasse aus Wien ausgezeichnet.

 

„Die dritte Phase des Projektes war unsere absolute Lieblingsphase. Hier konnten die Schüler:innen endlich das Produkt so herstellen, wie sie es sich vorgestellt hatten. Vorher war alles noch viel Theorie, aber jetzt ging es endlich um die Umsetzung.
In dieser Phase ist die Gruppe richtig zusammengewachsen. Alle haben gemeinsam gearbeitet und ihre Ideen umgesetzt. Es war super motivierend zu sehen, wie die Pläne langsam Gestalt annahmen und etwas Reales entstand. Diese Phase hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, Theorie und Praxis zu verbinden, um ein tolles Ergebnis zu erzielen”, so die Lehkraft der Siegerklasse.

 

Neben der Siegerklasse wurden auch alle weiteren Finalist:innen für ihre Leistungen ausgezeichnet und erhielten Urkunden sowie Goodie Bags.

 

 

DigComp Zertifizierung für Solve for Tomorrow
Seit diesem Jahr ist das Bildungsprogramm im Rahmen von Digital Austria nach DigComp 2.3 AT zertifiziert. Das Modell umfasst sechs Kompetenzbereiche mit 27 Einzelkompetenzen – von Grundlagen und Zugang über Kommunikation und Kreation bis hin zu Sicherheit, Problemlösung und Innovation. Acht Kompetenzstufen, angelehnt an den Nationalen Qualifikationsrahmen, sorgen für eine klare und europaweit vergleichbare Einordnung. Der nationale Kompetenzrahmen unterstützt Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Einzelpersonen und die Politik bei der Entwicklung von Curricula, Schulungen und Zertifizierungen und fördert damit einen verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Technologien.

 

Über Solve for Tomorrow
„Solve for Tomorrow“ ist eine globale Corporate Citizenship Initiative von Samsung Electronics. Sie wurde 2009 ins Leben gerufen und wird mittlerweile in mehr als 60 Ländern durchgeführt. In Österreich findet das Programm bereits zum sechsten Mal statt. Ziel ist es, innovatives Denken, kreative Problemlösung und Teamarbeit zu fördern sowie junge Menschen dabei zu unterstützen, Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.

 

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