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Acht Generationen Erfahrung: Wie Samsung das Foldable-Display kontinuierlich verbessert hat

15.09.2026

Seit dem ersten Galaxy Z Fold im Jahr 2019 hat Samsung Display, Scharnier und Fertigung kontinuierlich weiterentwickelt. Die aktuelle Samsung Galaxy Z8-Serie mit Galaxy Z Fold8 Ultra, Galaxy Z Fold8 und Galaxy Z Flip81 zeigt, wohin dieser Erfahrungsschatz heute führt.

Grafische Darstellung von 5 Displayschichten: von oben nach unten Protective Layer, Ultra Thin Glass, OLED Panel, Titanium-alloy Film und Titanium Plate
Aus jahrelanger Erfahrung entwickelt: die verschiedenen Schichten eines Foldable-Displays

Eine stoßabsorbierende doppelte Titanschicht und individuell entwickelte Scharniere bilden das technische Fundament der aktuellen Samsung Galaxy Z Fold8-Serie. Galaxy Fold8 Ultra, Galaxy Fold8 und Galaxy Flip8 zeigen, wie ein flacheres Display, eine kaum noch sichtbare Falz und drei Formate mit jeweils eigenen Vorteilen entstehen.

Als Samsung 2019 das erste Galaxy Z Fold vorstellte, war ein faltbares Display noch technisches Neuland. Wie verhalten sich hauchdünne Schichten über Zehntausende Faltzyklen hinweg? Wie muss ein Scharnier die Kräfte verteilen, ohne die Displayoberfläche zu beschädigen? Und wie lässt sich ein großer Bildschirm so falten, dass er im Alltag tatsächlich praktikabel bleibt? Durch kontinuierliche Entwicklung hat Samsung auf jede dieser Fragen belastbare technische Antworten gefunden. Das Ergebnis dieser Display-Kompetenz mündet in der aktuellen Samsung Galaxy Z8-Serie: Galaxy Z Fold8 UltraGalaxy Z Fold8 und Galaxy Z Flip8.

Ein Display aus mehreren präzise abgestimmten Schichten

Ein faltbares Display besteht nicht aus einer einzigen Schicht, sondern aus einem präzise abgestimmten Stapel aus Display, stützender Metallplatte und Schutzfolie. Jede dieser Schichten ist über die Generationen hinweg dünner geworden, ohne an Stabilität zu verlieren. Ein zentraler Baustein dabei ist bei Samsung der Titanschutz: eine eigens für die Foldable-Displaystruktur entwickelte Titanlegierungsfolie, die nur wenige Mikrometer dick ist, etwa ein Drittel so breit wie ein menschliches Haar. Material und Struktur wirken bei dieser extremen Dünne zusammen, um die Leistungsfähigkeit des Displays zu erhalten. Die Displays im Samsung Galaxy Z Fold8 und im Galaxy Z Fold8 Ultra nutzen diese Technologie.

Eine Hand hält das Samsung Galaxy Z Fold8 im 4:3-Hochformat, auf dem Display ein Artikel mit einem Kochrezept für Bibimbap.
Das Samsung Galaxy Z Fold8 bietet zum Lesen längerer Texte ein von Tablets gewohntes 4:3-Format. © Samsung Electronics

Präzision im Mikrometerbereich

Die zweite Herausforderung liegt in der Metallplatte, die das Display von innen stützt. Sie wird auf etwa 0,2 Millimeter Dicke bearbeitet, an den dünnsten Stellen sogar auf bis zu 0,15 Millimeter. Auf diesem Niveau reicht es nicht, das Metall einfach dünner zu machen. Denn dünnes Metall verzieht sich beim Bearbeiten leicht, und schon eine kleine Formabweichung beeinträchtigt die Montagegenauigkeit oder die Oberflächenqualität des Displays. Samsung hat deshalb Bearbeitungsreihenfolge, Werkzeuge, Kühlbedingungen und Prozessparameter über mehrere Generationen verfeinert und die Fertigung in mehrere Stufen unterteilt, um Form und Planheit zuverlässig zu erreichen. Diese Präzisionsfertigung ist einer der Gründe, warum sich ein aufgeklapptes Samsung Display von Jahr zu Jahr flacher anfühlt und die Falz immer weniger sichtbar wurde.

Das Zusammenspiel von Display und Scharnier

Auch das Scharnier ist Teil dieser Entwicklungsarbeit. Es muss die beim Auf- und Zuklappen entstehenden Kräfte über das gesamte Gerät verteilen und dabei strukturell stabil bleiben. Weil sich diese Anforderung je nach Gerätegröße und -aufbau unterscheidet, entwickelt Samsung Scharniere für alle seine Formfaktoren neu und balanciert dabei Lastverteilung, Festigkeit, Haltbarkeit, Gewicht und den verfügbaren Bauraum sorgfältig aus. Display, Titanplatte und Scharnier funktionieren als aufeinander abgestimmtes System, aus dem sich die Alltagstauglichkeit eines Samsung Foldables ergibt.

Das Samsung Galaxy Z Flip8 in der Farbe Mint, hinten die Rückansicht aufgeklappt, vorne die Frontansicht im 90-Grad-Winkel aufgestellt.
Foldables wie das Samsung Galaxy Z Flip8 benötigen ein extrem flexibles Display. © Samsung Electronics

Drei Formfaktoren, ein technischer Unterbau

Diese Systemkompetenz in der aktuellen Generation wird beim Blick auf die drei Modelle der Samsung Galaxy Z8-Serie sichtbar. Das Galaxy Z Fold8 Ultra bringt mit einem 8 Zoll großen Hauptdisplay die größte Fläche für Produktivität und Multitasking mit, gepaart mit einem 6,5 Zoll großen Frontdisplay für schnelle Interaktionen unterwegs. Das Galaxy Z Fold8 übersetzt dieselbe Displaykompetenz in ein ausgewogenes 4:3-Format für immersive Inhalte, von Filmen über Texte bis zu Spielen, bei beeindruckender Displayfläche und gleichzeitig geringem Gewicht. Das Galaxy Z Flip8 wiederum setzt auf ein kompaktes FlexWindow, das Informationen und Shortcuts jederzeit griffbereit hält und Nutzer*innen einen schnellen Blick aufs Wesentliche erlaubt, ohne das Gerät aufklappen zu müssen. Drei unterschiedliche Displayformate, ein gemeinsamer technischer Unterbau.

Diese Bandbreite an Formfaktoren ist das Ergebnis jahrelanger Iteration. Jede Generation der Samsung Galaxy Z-Serie hat Display, Scharnier, Stabilität und Bedienbarkeit ein Stück weiterentwickelt. Häufig in Schritten, die einzeln klein wirken, in Summe aber ein völlig anderes Nutzungserlebnis ermöglichen. Was 2019 als technisches Experiment begann, ist heute eine fortgeschrittene Displaytechnologie, die drei eigenständige Geräteformate trägt und dabei so unterschiedliche Bedürfnisse wie Produktivität, immersive Nutzung und persönlichen Ausdruck bedient.

  1. Alle 3 Modelle Energieeffizienzklasse: ↩︎

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