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„Security by Design“: Wie Samsung moderne Digital-Signage-Netzwerke schützt

22.09.2026

Digital Signage wandelt sich von eigenständigen Darstellungsoberflächen zu integrierten Kommunikationssystemen: Kampagnen laufen über verschiedene Displays und Kanäle, Fahrgäste erhalten gezielt Neuigkeiten, Mitarbeiter*innen werden an verschiedenen Orten in der Produktion informiert. Durch diesen Bedeutungsgewinn der vernetzten Displays rückt das Thema Sicherheit stärker in den Fokus. Samsung verfolgt dabei den Ansatz „Security by Design“: Knox Security schützt die Netzwerke auf Anwendungs-, Plattform- und Hardwareebene, während Samsung VXT eine sichere Verwaltung von Geräten und Inhalten ermöglicht.

Warum sind moderne Digital Displays mehr als Bildschirme?

In der Vergangenheit wurde Digital Signage vor allem als eigenständiges Kommunikationsinstrument eingesetzt. Die Funktion beschränkte sich weitgehend auf die Darstellung von Inhalten. Entsprechend waren Bildqualität, Zuverlässigkeit und Kosten bei der Auswahl entscheidend. Doch die Rolle hat sich verändert: Kommerzielle Displays sind heute über Netzwerke und cloudbasierte Content-Management-Plattformen zunehmend mit übergeordneten Geschäftssystemen verknüpft und in umfassende IT-Umgebungen integriert.

Inhalte, Geräte und Zugriffsberechtigungen lassen sich mittlerweile über mehrere Standorte hinweg zentral verwalten. Die Einsatzszenarien werden dadurch größer und flexibler: Einzelhändler spielen Kampagnen standortübergreifend aus, Verkehrsunternehmen informieren Fahrgäste dynamisch und Unternehmen geben operative Aktualisierungen sofort an verteilte Teams weiter.1

Wieso wird Cybersecurity bei Displays zentral?

Als Teil der zentralen Betriebsinfrastruktur werden Displays attraktiver für Cyberangriffe. So kann beispielsweise im Einzelhandel ein kompromittiertes Display Kampagnen stören und das Vertrauen der Kund*innen erschüttern. Im Verkehr und in der Produktion wiederum können falsche Informationen Abläufe direkt beeinflussen.

Die Keynote von Invidis beim DSS 2026 benennt Cybersecurity entsprechend als eine der größten Herausforderungen für die Digital-Signage-Branche.2 Eine zentrale Erkenntnis: Geräte-Update-Zyklen von 18 bis 24 Monaten reichen angesichts der sich rasch wandelnden Bedrohungslagen nicht mehr aus.

Auch in der Politik erhält das Thema eine immer größere Bedeutung. So zielen aktuelle Initiativen der Europäischen Kommission darauf ab, die Resilienz gegenüber Cyberangriffen zu erhöhen und Lieferketten robuster zu machen. Erreicht werden soll das durch klarere Zertifizierungsprozesse und strengere Vorgaben bei der Produktentwicklung.3 Dass die Herausforderungen nicht nur theoretisch sind, zeigt eine Zahl: Vier Millionen US-Dollar. So viel kostet eine Datenpanne im Durchschnitt.4

Die Sicherheit von Digital-Signage-Netzwerken kann damit sowohl ein Kosten- als auch ein Compliance-Thema sein und wird dadurch zu einer kontinuierlichen betrieblichen Anforderung. Vor diesem Hintergrund können Unternehmen bei ihren Display-Kaufentscheidungen insbesondere folgende Faktoren berücksichtigen

  • Schutz der Digital-Signage-Geräte
  • Verwaltung von Software-Updates
  • Zentrale Steuerung großer Display-Netzwerke
  • Sicherung der langfristigen Ausfallsicherheit 5,6

Zusammengenommen führen diese Überlegungen zu einem wachsenden Interesse an „Security by Design“-Ansätzen, die auf langfristigen Schutz ausgerichtet sind.

Wie Samsung „Security by Design“ umsetzt

„Security by Design“ setzt nicht erst bei Sicherheitsmaßnahmen durch zusätzliche Tools oder nachträglicher Software an. Der Ansatz berücksichtigt vielmehr den gesamten Produktlebenszyklus und bietet mehrere Schutzebenen. Ziel ist nicht nur, Vorfälle zu verhindern. Displays sollen vielmehr langfristig sicher, verwaltbar sowie einsatzfähig bleiben und damit die Geschäftsziele unterstützen.

Samsung Knox7 zeigt, was das konkret bedeutet: Die Lösung ist seit 2013 im Einsatz und ermöglicht den sicheren Betrieb unterschiedlicher Geräteklassen – von LED-Signage mit Tizen-Media-Playern über LCD-Smart-Signage bis zu Hospitality-TVs und E-Paper-Lösungen:

  • Anwendungsebene: Richtlinienkontrollen, Isolationsmechanismen und sichere Ausführungsumgebungen schützen Funktionen und Daten.
  • Plattformebene: Das Betriebssystem wird durch zwingende Zugriffskontrollen, Trusted Boot und den Schutz der Laufzeitintegrität abgeschirmt.
  • Hardwareebene: Schaffung einer vertrauenswürdigen Hardwarebasis für den sicheren Display-Betrieb über die gesamte Lebensdauer hinweg.

Zusammen helfen diese 3 Ebenen Unternehmen dabei, Schwachstellen in ihren Display-Netzwerken zu schließen und das Risiko von Manipulationen, unbefugtem Zugriff sowie Betriebsstörungen zu senken.

Darüber hinaus ermöglicht Samsung VXT, Inhalte, Geräte und personenbezogene Daten sicher zu verwalten. Die All-in-one-Lösung für Content-Erstellung und Remote Management bietet cloudbasierte Funktionen zur Verwaltung von Inhalten und Geräten. Sie wurde mit einem klaren Fokus auf Sicherheits- und Datenschutzaspekte entwickelt. Das belegen international anerkannte Zertifizierungen wie ISO 27001 und ISO 27701.8

Wie können Sicherheitsfunktionen weiter gestärkt werden?

Samsung stärkt die Sicherheitsfunktionen seiner Display-Lösungen kontinuierlich weiter. Der Fokus liegt dabei auf Geräteschutz und cloudbasierten Verwaltungsfunktionen, damit  Unternehmen neuen Bedrohungen, wandelnden regulatorische Anforderungen wie die Cyberresilienz-Verordnung und wachsender Komplexität vernetzter Display-Umgebungen besser begegnen können.

Neben Leistung, Bildqualität und Zuverlässigkeit gewinnen „Security by Design“-Lösungen an Bedeutung, die Sicherheit direkt in die Plattform integrieren. Ansätze wie Samsung Knox Security greifen diesen Wandel auf und adressieren die wachsenden Erwartungen von Unternehmen an Cybersicherheit und Lebenszyklus-Support.

  1. https://vxt.samsung.com/blog/digital-signage/benefits-digital-signage-content-management-system ↩︎
  2. https://invidis.de/2026/05/dss-2026-keynote-nextgen-signage-im-polykrisen-zeitalter/ ↩︎
  3. https://invidis.com/news/2026/01/eu-plans-ban-on-chinese-tech-in-critical-infrastructure/ ↩︎
  4. https://www.avixa.org/explore/articles/digital-signage-security ↩︎
  5. https://www.hkcert.org/blog/iot-security-guideline-for-digital-signage ↩︎
  6. https://www.cisa.gov/resources-tools/resources/internet-things-iot-acquisition-guidance-document ↩︎
  7. https://www.samsungknox.com/de/about-knox Weitere Informationen unter: https://www.samsungknox.com/de/secured-by-knox und https://www.samsungknox.com/de/secured-by-knox ↩︎
  8. ISO 27001 und ISO 27701 sind internationale Normen für Informationssicherheit und Managementsysteme zum Schutz personenbezogener Daten, die von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) und der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) festgelegt wurden. Samsung wurde nach einem strengen Prüf- und Verifizierungsverfahren durch internationale Gutachter zertifiziert, die 93 Punkte zur Informationssicherheit, 114 Punkte zur Sicherheit personenbezogener Daten und 49 weitere Anforderungen in Bezug auf den Verantwortlichen und den Auftragsverarbeiter für personenbezogene Daten überprüften. ISO 27001 und ISO 27701 zertifizieren die Informationssicherheits- und Datenschutzmanagementsysteme von Samsung (einschließlich Dienste wie VXT), nicht einzelne Display-Produkte. Nähere Informationen auf Anfrage erhältlich. ↩︎

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