Vernetzt – aber sicher: Fünf Thesen zum Internet of Things

30.03.2017
Share open/close
URL kopiert.

Martin Böker, Director B2B, Samsung Electronics GmbH

 

 

Mit dem Internet of Things (IoT) nimmt die digitale Transformation konkrete Gestalt an – in Form von vernetzten „Dingen“ aller Art. Wichtige Wegbereiter dafür waren technologische Weiterentwicklungen im Hardware-Bereich und Schlüsseltechnologien wie beispielsweise winzige RFID-Chips. Mit der Einführung von 5G kommt auf den mobilen Datenautobahnen bald Hochgeschwindigkeit auf. Unternehmen können dadurch nicht nur mehr Agilität bei der Umsetzung von Prozessen erlangen, sondern auf Basis der neuen Infrastruktur auch völlig neue Geschäftsmodelle erarbeiten und umsetzen. Die folgenden fünf Thesen tragen dieser Entwicklung Rechnung.

 

„Unser Credo für das vernetzte und mobile Zeitalter lautet Offenheit und Sicherheit.“

 

 

Fünf Thesen zum Internet of Things

1. IoT braucht Offenheit und Sicherheit

Das IoT erfordert offene Standards über Branchengrenzen hinweg. Daher befürworten wir transparente Forschungsarbeit, unterstützen offene Plattformen und arbeiten eng mit einem globalen Partner-Netzwerk zusammen.1 IoT-Ökosysteme, die auf Interoperabilität und Offenheit basieren, benötigen jedoch vor allem eins – Sicherheit. Je mehr Geräte in einem Netzwerk angeschlossen sind, desto mehr Angriffspunkte bieten sich für Hacker. Durch die neue EU Datenschutz-Grundverordnung verschärfen sich zudem die Konsequenzen bei Datenschutzverstößen und es drohen – abhängig vom jeweiligen Verstoß – künftig höhere Bußgelder. Daher gehört zu jeder professionellen IoT-Lösung zwingend ein fundiertes Sicherheitskonzept, das proaktive Sicherheitssysteme und robuste Sicherheitsplattformen umfasst.

 

 

2. Die „Open Economy“ kommt

Der Siegeszug der mobilen Endgeräte und die smarte Vernetzung im Internet der Dinge sind Treiber des Wandels hin zur „Open Economy“. Bis 2020 werden 40 Prozent der Arbeitskräfte auf selbstständiger Basis arbeiten2: Freelancer und zunehmend autonome Mitarbeiter sicher und effektiv in Geschäftsprozesse einzubinden, ist eine der größten Herausforderungen, denen sich Unternehmen stellen müssen. Starre Bürostrukturen sind ein aussterbendes Modell: In der „Open Economy“ werden flexible zeitliche und räumliche Modelle dominieren. Zudem werden sich neue Formen der Kollaboration entwickeln, die nicht nur die Zusammenarbeit mit Start-Ups, sondern auch mit ehemaligen Wettbewerbern einschließen können. Die Basis für die neuen Formen der Zusammenarbeit ist die standardmäßige Verankerung einer Sicherheitsarchitektur in alle mobile Geräte, die einen schnellen Austausch ermöglicht, aber sensible Unternehmensdaten schützt.

 

 

3. IoT ist mehr als Effizienz

Eine aktuelle Bitkom-Studie3 kommt zu dem Ergebnis, dass sich deutsche Unternehmen zwar digital transformieren, jedoch nur 39 Prozent die Digitalisierung nutzen, um neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Daher ist es wichtig, darauf zu verweisen, dass Unternehmen, die sich in den kommenden Jahren ausschließlich auf Prozessverbesserungen und Effizienzsteigerung fokussieren, Gefahr laufen, das vielfältige Potenzial des IoT zu verkennen. Das IoT ermöglicht Unternehmen Produktneuheiten, innovative Services und datenbasierte Geschäftsmodelle zu entwickeln und damit neue Märkte zu erschließen – diese Chancen gilt es jetzt zu nutzen. Analysten und Beratungsunternehmen schreiben dem IoT Geschäftspotenziale in Milliardenhöhe zu. McKinsey4 taxiert den wirtschaftlichen Mehrwert für 2025 global auf 3,9 bis 11,1 Billionen Dollar jährlich.

 

 

4. Kognitives Machine Learning bringt mehr Komfort

Das IoT-Zeitalter kann neuen Komfort und Service für Anwender bringen, wodurch sich die Konsumentenbedürfnisse zukünftig verändern können. Die smarte Vernetzung von Gebrauchsgegenständen – vom Kühlschrank bis zum Auto – kann zukünftig im Alltag Einzug halten, diesen vereinfachen und neue Dienstleistungen hervorbringen, die nicht nur bequem sind, sondern auch Zeit und Kosten sparen und den individuellen Bedürfnissen entsprechen. Bei der Entwicklung von IoT-basierten Produkten und Services wird damit die Interoperabilität der Geräte und Lernfähigkeit der Systeme immer relevanter. Wie das aktuelle Projekt von Peugeot und Samsung „Peugeot Instinct“ beispielhaft für das autonome Fahren zeigt, eröffnen leistungsstarke Lerntechnologien in Kombination mit den Daten verschiedener vernetzter Alltagsgeräte eine neue Stufe des Komforts. In diesem Fall verknüpft SAMSUNG ARTIK dazu die Cloud des Autos mit der des Anwenders. So ist es möglich, die individuellen Präferenzen des einzelnen Anwenders genau zu erkennen und sensibel auf sie zu reagieren.

 

 

5. IoT ist permanente Innovation

Dabei sehen wir uns selbst auch in der Pflicht, Vorarbeit zu leisten. Unsere Innovationen in der Entwicklung von Geräten, Komponenten und Software sollen weiter ausgebaut und für das IoT optimiert werden. Ab 2020 sollen alle Samsung Geräte „IoT-ready“ sein. Mit SAMSUNG ARTIK bieten wir Unternehmen zudem eine smarte End-to-End-Plattform für das IoT, die ihnen die erforderliche Hardware und Software anbietet, um IoT-Lösungen in-house zu entwickeln, kostengünstig Prototypen zu bauen und diese schnell in den Markt zu bringen. Gemeinsam mit unseren Partnern bringen wir zudem kontinuierlich neue Lösungen zur Marktreife. Unser Ziel ist es, Firmen bestmöglich bei ihrer digitalen Transformation und der Implementierung neuer Technologiekonzepte zu unterstützen, sodass sie das Potenzial des Internets der Dinge voll ausschöpfen und von Innovationen profitieren können.

 

 

1 Als Gründungsmitglied des Open Interconnect Consortium (OIC) setzt sich Samsung außerdem für die Entwicklung von Standards im IoT ein.

2 Open Economy Report, Samsung, März 2017: https://news.samsung.com/de/samsung-open-economy-report

3 Studie: „Digitalisierung der Wirtschaft“, Bitkom, März 2017: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalisierung-sorgt-fuer-mehr-Wohlstand-und-Wachstum.html

4 Studie „Internet of Things: Mapping the Value beyond the Hype“, McKinsey Global Institute, 2015:https://www.mckinsey.de/files/unlocking_the_potential_of_the_internet_of_things_full_report.pdf

Unternehmen > Blickwinkel

Unternehmen > Technologie

Datei herunterladen

  • Martin-Böker_Die-360-Grad-Perspektive.jpg

  • Martin-Böker_Die-Komplexität-des-IoT.jpg

  • Martin-Böker_Die-smarte-Vernetzung-schreitet-mit-großen-Schritte-voran.jpg

  • Martin-Böker_Die-Zukunft-ist-vernetzt.jpg

  • Motiv-6.jpg

  • Martin-Böker_Zeit-für-die-nächste-Stufe-der-Digitalisierung.jpg

  • Martin-Böker_Zusammenarbeit-mit-Partnern.jpg

Kontaktmöglichkeiten zum Samsung Kundendienst finden Sie hier samsung.com/de/info/contactus.html.
Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an presse.samsung@ketchum.de.

Lesen Sie die neuesten Beiträge zu Samsung

Erfahren Sie mehr
Nach oben

Verwalten Sie Ihre Cookies

Wir verwenden Cookies, um Ihr Kundenerlebnis auf unserer Website zu verbessern.
Verwalten Sie Ihre Cookie-Einstellungen im Bereich unten.

Essenzielle Cookies

Diese Cookies sind erforderlich, um die Website und angeforderte Dienste bereitzustellen. Diese Kategorie kann nicht deaktiviert werden.

Cookie Domain Aufgabe
AWSALBCORS news.samsung.com AWS Application Load Balancer Cookie. Load Balancing Cookie: wird verwendet, um die Sitzung der Instanz zuzuordnen. Hat die gleiche Bedeutung wie AWSALB.
AWSALB news.samsung.com Application AWS Load Balancer empfängt zunächst eine Anfrage von einem Client, leitet die Anfrage an ein Ziel weiter, generiert ein Cookie mit dem Namen AWSALB, das Informationen über das ausgewählte Ziel kodiert, verschlüsselt das Cookie und fügt es in die Rückmeldung an den Client ein.
PHPSESSID news.samsung.com Das PHPSESSID-Cookie ist PHP-eigen und gehört damit der Open-Source-Skriptsprache „Hypertext Preprocessor“ an, die insbesondere bei der Webprogrammierung verwendet wird. Das Cookie ermöglicht es Websites, serialisierte Zustandsdaten zu speichern. Auf der vom Nutzer besuchten Website wird es für den Aufbau einer Nutzersitzung und die Übergabe von Zustandsdaten mithilfe eines temporären Cookies verwendet, das allgemein als Sitzungs-Cookie bezeichnet wird. Da das PHPSESSID-Cookie keine Ablaufzeit besitzt, verschwindet es, sobald der Client des Nutzers geschlossen ist – also dieser den Browser schließt oder das Gerät herunterfährt.
COOKIECONSENT news.samsung.com Wird verwendet, um den Cookie-Zustimmungsstatus des Nutzers zu speichern.

Analytische Cookies(optional)

Google Analytics Cookies erfassen Informationen darüber, wie Sie unsere Website nutzen, zum Beispiel welche Seiten Sie am häufigsten besuchen. Alle Informationen, die diese Cookies sammeln, werden dafür verwendet, die Funktionsweise der Website zu verbessern.

Cookie Domain Aufgabe Ablaufzeit
_ga .samsung.com Dient zur Erkennung der Website-Besucher. Es wird eine eindeutige Identifikation registriert, um statistische Daten darüber zu sammeln, wie ein Besucher die Website nutzt. 1 Jahr
_ga_RFCJN4KV4B .samsung.com Wird verwendet, um den Sitzungsstatus beizubehalten. 1 Jahr