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Realitätscheck der 9100 PRO: Content-Creator MARIUSFUXS testet die schnellste SSD von Samsung

06.11.2026

Zwischen tagesaktuellen News-Shorts, langen Test-Videos und datenhungrigen 4K-Clips zählt für Content-Creator Marius Wirtz jede Sekunde. Seine Videos veröffentlicht der Tech-Content-Creator unter dem Namen MARIUSFUXS auf YouTube, Instagram und TikTok. Allein auf dem Kanal für Kurzvideos folgen ihm mehr als 300.000 Menschen. Für seine datenintensiven Workflows hat der studierte Wirtschaftsinformatiker 8 Wochen lang die 9100 PRO von Samsung als primäres Arbeitslaufwerk genutzt. Seine Erfahrungen mit der bislang schnellsten SSD von Samsung hat er in einem Video festgehalten.

Klassische Unboxings sind für den Content-Creator Marius Wirtz aka MARIUSFUXS nichts. Statt des typischen „Auspacken, Datenblatt vorlesen, Ersteindruck nach drei Tagen“ setzt der 28-Jährige auf echten, langfristigen Praxisnutzen. Seine knapp 400.000 Follower*innen auf TikTok, Instagram und YouTube bekommen entsprechende Härtetests und Experimente unter Realbedingungen.

Für sein neuestes Video hat MARIUSFUXS sich die Samsung 9100 PRO vorgenommen. Sie wandert für einen Langzeittest direkt als primäres Arbeitslaufwerk in sein Creator-Setup – um sich wochenlang unter realer Dauerlast bei 4K-Schnitt, AI-Workflows und Gaming zu beweisen.

Die 9100 PRO ist die erste interne SSD von Samsung mit einer PCIe 5.0-Schnittstelle. Sie liefert sequentielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 14.800 MB/s und sequentielle Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 13.400 MB/s.1 „Ein echtes Monster“, wie MARIUSFUXS feststellt. Für konstante Spitzenleistung ohne thermische Drosselung sorgen ein nickelbeschichteter Controller und Heatspreader. Zusätzlichen Schutz vor Überhitzung liefert die Dynamic Thermal Guard-Technologie.

Ruckelfrei unter Volllast

Die PCIe 5.0-SSD von Samsung gibt es mit bis zu 8 TB Speicherplatz. MARIUSFUXS verbaut in seinem PC die 2-TB-Version. Sie bietet rechnerisch Platz für rund 44 Stunden 4K-Videomaterial bei einer Datenrate von 100 Mbit/s.

Neben der reinen Speicherkapazität ist für den Creator vor allem das Tempo entscheidend. Sein Produktionspensum ist gewaltig: Bei sogenannten „Stack-Drehtagen“ produziert er bis zu 12 Clips an einem einzigen Tag. Dazu kommen lange Formate für YouTube und tagesaktuelle News-Filme. Das bedeutet: gigantische Berge an hochauflösendem 4K-Rohmaterial, unzählige Schnittbilder und ein minutiös getakteter Ablauf zwischen Dreh und Postproduktion. Genau hier kann langsamer Speicher schnell zum Flaschenhals werden: Ruckelt die Timeline beim Scrubben oder blockieren endlose Render- und Cache-Prozesse das System, gerät der gesamte Zeitplan ins Wanken.

Die Samsung 9100 PRO sorgt dafür, dass auch unter Volllast alles im Fluss bleibt. MARIUSFUXS demonstriert das an einem typischen Arbeitsprozess: In der Vorschau seines Schnittprogramms lässt er zwei 4K-Clips laufen, die auf der 9100 PRO liegen. Gleichzeitig überträgt er im Hintergrund 71 GB an Dateien innerhalb der SSD. Der Speicher muss also parallel enorme Datenmengen lesen und schreiben. Das Resultat: Nach gerade einmal 19 Sekunden ist der Kopiervorgang abgeschlossen – ohne einen einzigen Ruckler in der Videovorschau zu verursachen. Im Vergleich dazu kommt es beim Einsatz der Vergleichs-SSD zu sichtbaren Verzögerungen bei der Darstellung. „Das ist genau das, was ich bei meiner Arbeit brauche: Weniger warten, während ich meine Dateien vorbereite“, sagt MARIUSFUXS.

Turbo für lokale AI-Modelle

Keine lange Wartezeit, maximale Konzentration auf den Inhalt – das gilt nicht nur bei der Content-Erstellung. Auch bei lokalen AI-Workflows kann der gesamte Prozess ins Stocken geraten, wenn das Laden von großen Sprach- oder Bildgenerierungsmodellen eine gefühlte Ewigkeit braucht. Damit das nicht passiert, ist eine schnelle SSD wie die 9100 PRO entscheidend. Der Speicher stellt die Modelldaten für die Grafikkarte bereit, auf der die AI-Anwendung läuft. „Der Unterschied zu meiner bisherigen SSD ist deutlich. Bis das Modell geladen ist, muss ich mit der 9100 PRO deutlich kürzer warten“, stellt MARIUSFUXS fest. Klar, dass er mit diesem Setup in Zukunft weiter experimentieren und größere Modelle ausprobieren möchte. „Das bedeutet mehr Daten, die bereitgestellt werden müssen. Die schnelle SSD kann beim Laden dann noch mehr Wartezeit sparen“, sagt der Content-Creator.

Sein Fazit nach 8 Wochen Dauereinsatz? Für reines Gaming genügt nach wie vor eine solide PCIe 4.0-SSD wie die Samsung SSD 990 – die Ladezeiten moderner Spiele profitieren aktuell kaum spürbar von noch höheren Bandbreiten. Wer jedoch täglich mit 4K-Material und anderen großen Datensätzen jongliert oder mit lokalen AI-Modellen arbeitet, für den ist die Samsung 9100 PRO ein handfester Produktivitätsboost. „Für meine Arbeit würde ich immer zur schnelleren PCIe 5.0-SSD greifen. Der Aufpreis ist es mir auf jeden Fall wert, weil meine Videodateien aktuell immer größer werden und ich mit lokaler KI noch mehr ausprobieren möchte. Und selbst beim Gaming weiß ich heute nicht, was ich in wenigen Jahren brauche. Da können ein paar Leistungsreserven nicht schaden“, sagt MARIUSFUXS.


  1. Die Leistung kann je nach Firmware-Version, Systemhardware und Konfiguration der SSD variieren. ↩︎
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