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Samsung veröffentlicht Update zum Open Economy Report

27.10.2017
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Zusammen erfolgreich: Wie Startups von Konzernen und Großunternehmen von Gründern profitieren können

 

Großunternehmen und Startups müssen enger zusammenarbeiten, um im datengetriebenen digitalen Zeitalter erfolgreich zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Report „Big and Small: How to do Bigger Things in Business“, den Samsung beim britischen Marktforschungsinstitut CCS Insight in Auftrag gegeben hat. Das Update zum Open Economy Report1 zeigt, an welchen Stellen Großunternehmen von Startups profitieren können und umgekehrt.

 

Ein Kernergebnis des Reports ist, dass größere Unternehmen heute weniger produktiv sind als noch vor zehn Jahren. Zudem wächst unter den Großunternehmen der Abstand zwischen den zehn Prozent der Unternehmen mit der höchsten und den zehn Prozent mit der niedrigsten Produktivität. Während mehr als die Hälfte der 500 größten börsennotierten Unternehmen weltweit bereits mit Startups zusammenarbeitet, um Innovation zu fördern, weist das mangelnde Produktivitätswachstum darauf hin, dass es derzeit noch an Verständnis dafür mangelt, wie die Vorteile der Startup-Mentalität bestmöglich genutzt werden können. Trotz der technologischen Möglichkeiten, die bereits verfügbar sind, sind die Partnerschaften zwischen großen und kleinen Unternehmen in ihrem Umfang noch begrenzt.

 

 

Erfolg in Zeiten des „Digitalen Darwinismus”

Der Report betont die dringende Notwendigkeit für Unternehmen, Technologie wirkungsvoll einzusetzen, um im Zeitalter des „Digitalen Darwinismus“ wettbewerbsfähig zu bleiben. Denn die zunehmende Mobilität, das Internet der Dinge und Dienste ebenso wie die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) verändern das Geschäftsumfeld rasant.

 

„Großunternehmen und Startups haben realisiert, dass der zukünftige Erfolg maßgeblich von ihrer Zusammenarbeit abhängt. Dies ist jedoch nicht alleine mit dem Unterzeichnen einer Partnerschaft getan. Der aktuelle Report zeigt, dass große Organisationen in puncto Innovation und Produktivität häufig noch hinterherhinken“, sagt Martin Böker, Director B2B, Samsung Electronics GmbH. „Neue Technologien spielen eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht, mit Startups erfolgreich zusammenzuarbeiten: Offene Plattformen sowie Lösungen für das flexible und mobile Arbeiten sind wesentliche Bausteine auf dem Weg zu einer digitalen Unternehmenskultur. Gleichzeitig muss in der Zusammenarbeit eine durchgängig hohe Sicherheit auf beiden Seiten gewährleistet sein, um Daten zu schützen.“

 

Ein weiteres Ergebnis des Reports ist, dass sich kleine Startups sehr deutlich durch ihre Strategien im Hinblick auf Investitionen in mobile Technologien von großen Unternehmen unterscheiden. Mit der Zunahme des ortsunabhängigen Arbeitens, wird dieser Bereich zunehmend wichtig. Ein Drittel der Arbeitnehmer in entwickelten Ländern arbeitet heute bereits ortsunabhängig. Bis 2020 werden 48 Prozent der Arbeitnehmer in entwickelten Volkswirtschaften in diese Kategorie fallen. Dabei wird der Anteil der Mitarbeiter, die ortsunabhängig arbeiten, in kleinen Unternehmen sogar auf 70 Prozent ansteigen.

 

Großunternehmen werden häufig durch strikt definierte Prozesse, veraltete Technologie, Kostenzwänge im IT-Bereich und zunehmende Sicherheitsbedenken behindert. Durch derartige Probleme verliert ein durchschnittliches Unternehmen etwa ein Viertel des produktiven Outputs. Dies entspricht alleine in den USA einem Verlust von 3 Mrd. US-Dollar pro Jahr. Ein Drittel der Entscheidungsträger in großen Unternehmen ist der Ansicht, dass die IT-Ausstattung nicht dem Bedarf entspricht. Dies ist über die Hälfte mehr als in kleinen Unternehmen, die im Durchschnitt sehr agil, innovativ und besser vernetzt sind – häufig durch Technologien, die die Mitarbeiter auch persönlich nutzen.

 

Dennoch bringt auch die Agilität Herausforderungen mit sich. Lediglich 27 Prozent der Startups zählen Datensicherheit zu den wichtigsten drei Herausforderungen und nur weniger als jeder fünfte Angestellte in kleinen Unternehmen erhält ein Training zu Sicherheitsrisken. Dieser Umgang mit dem Thema, der häufig auf Kostenüberlegungen basiert, gibt vor dem Hintergrund der wachsenden Anzahl von Cyber-Attacken und der Einführung strengerer Compliance-Regelungen Anlass zur Besorgnis.

 

„Damit Großunternehmen und Startups erfolgreich zusammenarbeiten können, brauchen beide Parteien ein besseres Verständnis für die Herausforderungen der anderen Seite. Große Organisationen sollten offener für neue Technologien werden und durch Ansätze wie BYOD (Bring-Your-Own-Device) die Gewohnheiten und Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter stärker berücksichtigen. Gleichzeitig wäre es wichtig, dass Startups Sicherheitsaspekte bei ihren Mobile-Strategien deutlich stärker priorisieren,“ so Martin Böker. „Smart vernetzte und sichere mobile Arbeitsumfelder werden nach unserer Auffassung das Herzstück der Open Economy sein – sie ermöglichen Unternehmen eine enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern.“

 

 

Ergebnisse des Reports im Überblick:

 

  • Nachlassende Produktivität bei Großunternehmen: Größere Unternehmen sind heute weniger produktiv als noch vor zehn Jahren. Zudem wächst unter den Großunternehmen der Abstand zwischen den zehn Prozent der Unternehmen mit der höchsten und den zehn Prozent mit der niedrigsten Produktivität. Ein Drittel der Entscheidungsträger in großen Unternehmen ist der Ansicht, dass die IT-Ausstattung nicht dem Bedarf entspricht. Dies ist über die Hälfte mehr als in kleinen Unternehmen.

 

  • Mentalitätsunterschiede zwischen Großunternehmen und Startups: Trotz Partnerschaften mit Startups weist das mangelnde Produktivitätswachstum darauf hin, dass es Großunternehmen derzeit noch an Verständnis dafür mangelt, wie die Vorteile der Startup-Mentalität bestmöglich genutzt werden können.

 

  • Mangelndes Sicherheitsbewusstsein unter Startups: Lediglich 27 Prozent der Startups zählen Datensicherheit zu den wichtigsten drei Herausforderungen und nur weniger als jeder fünfte Angestellte in kleinen Unternehmen erhält ein Training zu Sicherheitsrisken.

 

  • Kollaboration als Erfolgsfaktor im digitalen Zeitalter: Eine engere Zusammenarbeit beider Seiten ist erforderlich, um gemeinsam im digitalen Zeitalter erfolgreich zu sein. Die technologischen Möglichkeiten für die Zusammenarbeit (Kollaborative Ökosysteme) werden jedoch derzeit noch nicht voll ausgeschöpft.

 

  • Mobiles Arbeiten in der Open Economy auf dem Vormarsch: Ein Drittel der Arbeitnehmer in entwickelten Ländern arbeiten heute bereits ortsunabhängig. Bis 2020 werden 48 Prozent der Arbeitnehmer in entwickelten Volkswirtschaften in diese Kategorie fallen. Dabei wird der Anteil der Mitarbeiter, die ortsunabhängig arbeiten, in kleinen Unternehmen sogar auf 70 Prozent ansteigen. Damit kann mobilen Lösungen, die ortsunabhängiges produktives Arbeiten ermöglichen, eine zentrale Rolle in der Open Economy zufallen.

 

Über den Report:

Der aktuelle Report ist der erste in einer Serie von drei Veröffentlichungen, die an den Open Economy Report von Samsung anschließen. Der Open Economy Report wurde im Februar 2017 veröffentlicht. Die Ergebnisse basieren auf verschiedenen Studien, die CCS Insight seit 2015 durchgeführt hat.

 

 

1 Im Februar 2017 hat Samsung den Open Economy Report veröffentlicht. Die „Open Economy“ zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit von Organisationen mit freien Mitarbeitern, die routinemäßige Einbettung von Startups und ihrer Innovations-kultur in Unternehmen sowie eine neue Art der Kollaboration zwischen ehemaligen Wettbewerbern aus. Weitere Informationen zum Report unter: https://news.samsung.com/de/samsung-open-economy-report

Kontaktmöglichkeiten zum Samsung Kundendienst finden Sie hier (http://www.samsung.com/de/info/contactus.html).
Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an samsung.newsroom@faktor3.de.

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