Samsungs EYELIKE Smartphone-Kamera macht Galaxy-Smartphones vielseitig nutzbar

14.05.2021
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Das Galaxy Upcycling-Programm verwandelt ältere Smartphones in medizinische Diagnosekameras und kann den Zugang zur augenärztlichen Versorgung verbessern

Um unterversorgten Regionen auf der ganzen Welt einen besseren Zugang zu augenärztlicher Versorgung zu ermöglichen, upcycelt Samsung ältere Smartphones. Dafür hat das Unternehmen mit der International Agency for the Prevention of Blindness (IAPB) und dem Yonsei University Health System (YUHS) in Korea zusammengearbeitet, um gebrauchte Galaxy-Smartphones zu medizinischen Geräten1weiterzuentwickeln. So sollen Augenkrankheiten in unterversorgten Gebieten in Vietnam, Indien, Marokko und Papua-Neuguinea frühzeitig erkannt werden. Das Galaxy Upcycling-Programm kann dazu beitragen, dass weltweit ca. 1 Milliarde Fälle von Sehbeeinträchtigungen behandelt werden, die bei richtiger Diagnose vermeidbar wären.

 

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben mindestens 2,2 Milliarden Menschen eine Form der Sehbeeinträchtigung. Fast die Hälfte dieser Fälle wären vermeidbar gewesen oder wurden noch nicht behandelt. Die Häufigkeit von Sehbeeinträchtigungen variiert je nach Verfügbarkeit bezahlbarer Augenpflegeleistungen. Es wird geschätzt, dass Sehbeeinträchtigungen in Regionen mit niedrigem und mittlerem Einkommen viermal häufiger vorkommen als in Regionen mit hohem Einkommen.2

 

Die EYELIKE Smartphone-Kamera wurde auf der Samsung Developer Conference 2019 vorgestellt.

 

Samsung hat das Galaxy Upcycling-Programm 2017 ins Leben gerufen, um innovative Möglichkeiten zu finden, wie Galaxy-Geräte einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft bieten können. Durch das Programm kann ein älteres Galaxy-Smartphone zum Gehirn der EYELIKE Fundus-Kamera werden. Zusammen mit einem Objektivaufsatz kann das Smartphone so genutzt werden, um Aufnahmen des Fundus, dem Augenhintergrund, zu erstellen.

 

Das Galaxy-Smartphone nutzt dann einen Algorithmus mit künstlicher Intelligenz, um die Bilder auf Anzeichen verschiedener Augenkrankheiten zu analysieren und diese zu diagnostizieren. Im Zusammenspiel mit einer App werden die benötigten Informationen genau erfasst und ein Behandlungsplan vorgeschlagen. Die Kamera kann Erkrankungen erkennen, die zur Erblindung führen können, darunter diabetische Retinopathie, Glaukom und altersbedingte Makuladegeneration.

 

,,Wir waren auf der Suche nach einer kosteneffizienten Lösung für die Diagnose von Augenkrankheiten, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Als wir die Leistung der Galaxy-Smartphones von Samsung sahen, wollten wir die Upcycling-Bemühungen des Unternehmens in unsere Forschung integrieren”, sagte Dr. Sangchul Yoon vom Yonsei University Health System. ,,Die Kombination aus mehreren optischen Technologien und künstlicher Intelligenz, gepaart mit der Kameraleistung eines Galaxy-Smartphones, ermöglicht ein erschwingliches Gerät, das fast genauso leistungsfähig ist, wie Fundus-Kameras, die von Medizinern verwendet werden. Damit wird ein Lösungsansatz für ein gesundheitliches Problem geboten, ohne die Umwelt aus dem Blick zu verlieren.”

 

Seit 2018 arbeitet Samsung mit dem IAPB und dem Yonsei University Health System zusammen, um das Leben und die Sehkraft von mehr als 19.000 Einwohnern in Vietnam mit seiner mobilen Netzhautkamera zu verbessern. Allein 2019 wurden 90 tragbare Ophthalmoskope an Gesundheitsexperten geliefert, die ohne Zugang zu stationären Kliniken in abgelegenen Regionen des Landes arbeiten. Nun hat Samsung das Programm auf Indien, Marokko und Papua-Neuguinea ausgeweitet. Außerdem arbeitet Samsung daran, die Screening-Technologie auf weitere Bereich zu übertragen. Dazu zählen unter anderem upgecycelte Galaxy-Geräte, um Smartphone-basierte tragbare Kolposkope für das Screening auf Gebärmutterhalskrebs herzustellen und den Zugang von Frauen zu einer guten Gesundheitsversorgung zu verbessern.

 

Patienten unterziehen sich einem Screening auf Augenkrankheiten in Vietnam (links), Marokko (rechts)

 

Patienten unterziehen sich einem Screening auf Augenkrankheiten in Indien (links und rechts)

 

,,Zurzeit ist es offensichtlicher denn je, dass Technologie als Lösung für die Gesundheit der Augen eingesetzt werden kann. In den Ländern, in denen die EYELIKE-Plattform getestet wird, stellen schwieriges Gelände, große Entfernungen und abgeschieden lebende Bevölkerungsgruppen Herausforderungen für den Zugang zur gesundheitlichen Versorgung dar und unterstreichen, wie Technologie dabei helfen kann, uns zu vernetzen und die Versorgung zu verbessern.”, sagte Drew Keys, Koordinator der Region Westpazifik (WPR) bei der International Agency for the Prevention of Blindness (IAPB). ,,Die IAPB ist sehr erfreut, dass Samsung eng mit unseren Mitgliedsorganisationen zusammenarbeitet, um diese Lösungen voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit Samsung ermöglicht es unseren Mitgliedsorganisationen, die Technologie in Pilotländern bereitzustellen sowie kooperative und konstruktive Beziehungen in diesen Regionen aufzubauen.”

 

Zusätzlich zu seinem Engagement für zielgerichtete Innovationen ist Samsung bemüht, ökologische Nachhaltigkeit als Prinzip in allem, was wir tun, zu verankern. Bis 2030 hat sich Samsung zum Ziel gesetzt, 7,5 Millionen Tonnen Elektroschrott zu sammeln und 500.000 Tonnen recycelten Kunststoff zu verwenden. Durch das Upcycling von Galaxy-Smartphones in kosteneffiziente, tragbare Augendiagnosegeräte trägt Samsung dazu bei, Elektroschrott aus Mülldeponien fernzuhalten und gleichzeitig innovative medizinische Lösungen für unterversorgte Gemeinden bereitzustellen. Darüber hinaus besteht die EYELIKE Fundus-Kamera aus 35 % recyceltem Material, ist für eine einfache Wiederverwendung konzipiert und wurde von der United States Environmental Protection Agency (EPA) mit einem Sustainable Materials Management Cutting Edge Champion Award ausgezeichnet. Das Galaxy Upcycling-Programm ist Teil des kontinuierlichen Engagements von Samsung, die 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung durch die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.

 

Über die International Agency for the Prevention of Blindness

 

Das globale Spitzengremium für Augengesundheit wurde im Jahre 1975 gegründet und verfügt über mehr als 180 weltweit tätige Mitgliedsorganisationen. Die IAPB konzentriert sich auf Advocacy-Bemühungen, um den Sektor hinter den Empfehlungen des World Report on Vision und den Sustainable Development Goals zu vereinen.

 

Über das Yonsei University Health System

 

Das Yonsei University Health System (YUHS) ist die erste moderne medizinische Einrichtung in Südkorea und gehört seit mehr als 130 Jahren zu den führenden medizinischen Einrichtungen des Landes. Das Severance Hospital und das Yonsei University College of Medicine sind Teil des Yonsei University Health System. Das Severance Hospital verfügt über rund 2.437 Betten in fünf allgemeinen Krankenhäusern: dem Yonsei Cancer Hospital, dem Rehabilitation Hospital, dem Cardiovascular Hospital, dem Eye Hospital und dem Children’s Hospital und strebt danach, die weltweite Nummer 1 in der medizinischen Behandlung und Patientenversorgung zu sein. Außerdem strebt das YUHS kontinuierlich danach Wissen und Erfahrungen auf dem Gebiet der Gesundheitsfürsorge und medizinischer Dienstleistungen mit der globalen Gesellschaft zu teilen. Dementsprechend kommuniziert und arbeitet das Yonsei Institute for Global Health, eine Abteilung, die sich der globalen Gesundheit an der YUHS widmet, eng mit globalen Organisationen zusammen, um basierend auf ihrem professionellen Wissen und ihrer Erfahrung, eine allgemeine Gesundheitsversorgung zu garantieren und gesundheitliche Ungleichheiten auf der ganzen Welt auszugleichen.

 

1 EYELIKE wurde durch das südkoreanische Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit zugelassen.
2 Vision Loss Expert Group of the Global Burden of Disease Study. Ursachen von Blindheit und Sehbehinderung im Jahr 2020 und Trends über die letzten 30 Jahre: Bewertung der Prävalenz von vermeidbarer Blindheit in Bezug auf “VISION 2020: the Right to Sight”. Lancet Global Health 2020.

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